Benutzungsordnung

für die

Ganztagsbetreuung an der Pfalzgraf-Rudolf-Schule Herrenberg

gültig ab 01.09.2011

 

Allgemeines

Die Arbeit in der Ganztagsbetreuung an der Pfalzgraf-Rudolf-Schule richtet sich nach der folgenden Benutzungsordnung, die mit Aufnahme des Kindes anerkannt wird und den geltenden gesetzlichen Bestimmungen mit den hierzu erlassenen Richtlinien in ihrer jeweils gültigen Fassung (einzusehen im Internet unter www.herrenberg.de/familie-und-soziales/kinderjugendportal. html) oder beim Amt für Familie, Bildung und Soziales).

Die Stadt Herrenberg bietet an der Ganztagsschule folgende Betreuungszeiten:

Nur Frühzeit von 7.00 – 8.45 Uhr

Früh- und Mittagesbetreuung (Kernzeitbetreuung) von 7.00 – 8.45 Uhr und 12.30 – 14.45 Uhr

Nachmittag von 14.45 – 17.00 Uhr

Ferienbetreuung von 7.00 – 17.00 Uhr

Die Kosten fürs Mittagessen müssen extra bezahlt werden (Mensa-Karte).

 

1. Aufnahme in die Ganztagesbetreuung

Ganztagesbetreuung

Es können Kinder ab der 1. Klasse bis höchstens zur 4. Klasse aufgenommen werden. Es können

nur Kinder aufgenommen werden, die auch die Pfalzgraf-Rudolf-Schule besuchen.

Allgemeines

1.1 Zur Aufnahme eines Kindes sind folgende Unterlagen vorzulegen: Anmeldeformular der GT-Angebote

1.2 Die Personensorgeberechtigten verpflichten sich, Änderungen in der Personensorge sowie Änderungen der Anschrift, der privaten und geschäftlichen Telefonnummern der Koordination (Tel. 949928) unverzüglich mitzuteilen, um bei plötzlicher Krankheit des Kindes oder anderen Notfällen erreichbar zu sein.

2. Besuch der Ganztagesbetreuung

2.1 Außerhalb der Betreuungs- bzw. Öffnungszeiten ist die Betreuung der Kinder durch das Personal nicht gewährleistet.

3. Öffnungszeiten und Ferien

3.1. Die Ganztagsbetreuung ist in der Regel von Montag bis Freitag, mit Ausnahme der gesetzlichen Feiertage und der Ferien der Betreuungseinrichtung geöffnet. Änderungen der Öffnungszeiten bleiben der Stadt Herrenberg vorbehalten.

4. Gebühren / Elternbeitrag

4.1. Es gilt die vom Gemeinderat beschlossene Satzung über die Erhebung von Benutzungsgebühren für die Kernzeitbetreuung und die Ganztagesbetreuung an den Herrenberger Schulen vom 01.09.2011.

4.2. Die monatlichen Gebühren werden für 11 Monate erhoben; der August ist gebührenfrei.

Die innerhalb dieser 11 Gebührenmonate enthaltenen Ferien sind zu bezahlen. Für die zusätzliche Ferienbetreuung in den Ferien sind zusätzliche Gebühren nach der o. g. Gebührensatzung zu entrichten. Die Gebührensatzung finden Sie im Internet unter www.herrenberg.de/familie-und-soziales/kinder-jugendportal.html. Eine Änderung der Elterngebühren, auch die Umstellung auf ein anderes Beitragssystem, bleibt der Stadt Herrenberg vorbehalten.

Die Kosten für das Mittagessen können Sie unter laengenholz.sams-on.de einsehen

5. Versicherung und Haftung

5.1. Die Kinder sind kraft Gesetzes (§ 535 Abs. 1, Ziffer 14 A und 550 AVO) beim Württembergischen Unfallverband gegen Unfall versichert

1. auf dem direkten Weg zu und von der Einrichtung,

2. während des Aufenthalts in der Ganztagsbetreuung und während allen Veranstaltungen der Ganztagsbetreuung außerhalb des Grundstückes. (Spaziergang, Feste, Waldexkursionen, Besuche, etc.)

5.2. Alle Unfälle, die auf dem Weg zur Betreuungseinrichtung und zurück eintreten und eine ärztliche Behandlung zur Folge haben, sind dem Schulsekretariat unverzüglich zu melden, damit die Schadensregulierung eingeleitet werden kann.

5.3 Bezüglich der Haftung des Trägers bzw. des Erziehungspersonals / Aufsichtspersonals

gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Für Haftpflichtschäden, die der Träger bzw. das Erziehungspersonal zu vertreten haben, besteht eine Haftpflichtversicherung bei der Württembergischen Gemeindeversicherung.

5.4 Für den Verlust oder die Verwechslung der Garderobe der Kinder wird keine Haftung übernommen. Es wird daher empfohlen, eine freiwillige Garderobenversicherung abzuschließen.

5.5 Fahrzeuge aller Art (z. B. Fahrrad, Roller) dürfen nicht in der Ganztagsbetreuung (in den Räumen und den Außenspielbereichen) benutzt werden.

Den Personensorgeberechtigten wird empfohlen, zur Abdeckung von Schadensersatzforderungen, die auf das Verhalten ihres Kindes zurückzuführen sind, eine Privathaftpflichtversicherung abzuschließen.

6. Aufsichtspflicht

6.1. Die pädagogischen Mitarbeiter/innen sind während der vereinbarten Betreuungszeiten der Ganztagsbetreuung für die ihnen anvertrauten Kinder verantwortlich.Ein Kind kann nur mit dem schriftlichen Einverständnis der Personensorgeberechtigten die Einrichtung verlassen. Es muss darüber eine schriftliche Einwilligungserklärung der Sorgeberechtigten vorliegen. Auch dann endet die Aufsichtspflicht beim Verlassen der Einrichtung.

6.2 Die Aufsichtspflicht der Mitarbeiter/innen der Ganztagsbetreuung erstreckt sich nicht auf den Weg zur bzw. von der Betreuungseinrichtung. Kinder, die sich vor oder nach der Öffnungszeit auf dem Grundstück der Schule befinden, unterstehen nicht der Aufsicht des Personals.

6.3 Bei gemeinsamen Veranstaltungen (z.B. Feste, Ausflüge) sind die Personensorgeberechtigten aufsichtspflichtig, sofern keine andere Absprache über die Wahrnehmung der Aufsicht getroffen wurde.

7. Beendigung des Aufenthaltes durch die Stadt Herrenberg (Ausschluss)

7.1 Sofern ein Kind auf Grund seines Verhaltens die Übernahme der Aufsichtspflicht wesentlich erschwert oder unmöglich macht, kann es vom Besuch der Einrichtung ausgeschlossen werden.

7.2 Ein Ausschluss ist auch bei wiederholter Nichtbeachtung dieser Benutzungsordnung für die Ganztagsbetreuung an der Pfalzgraf-Rudolf-Schule möglich.

7.3 Wird die nach Punkt 4 zu entrichtende Gebühr für zwei aufeinander folgende Monate trotz schriftlicher Mahnung nicht bezahlt, kann das Kind vom weiteren Besuch der Einrichtung ausgeschlossen werden.

7.4 Die Entscheidung über den Ausschluss trifft das Amt für Familie, Bildung und Soziales nach Anhörung des pädagogischen Personals und der Schulleitung.

8. Abmeldung und Beendigung des Besuches der Ganztagsbetreuung

8.1 Abmeldungen sind mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich bei der Koordination der Ganztagsbetreuung vorzunehmen. Bei Nichteinhaltung der Kündigungsfrist wird auch die Gebühr für den Folgemonat erhoben.

9 . Elternarbeit – Pflichten der Personensorgeberechtigten

9.1 Jeder Wohnungswechsel eines Kindes ist der Koordination der Ganztagsschule mitzuteilen, ebenfalls Änderungen des Familienstandes und der Wechsel des Arbeitsplatzes der Eltern.